70 Jahre Ende des 2. Weltkrieges ... nicht aber der Kriege

16.04.2015 Am 8. Mai 2015 jährt sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 70. Mal. Ende des Krieges, das klingt nach Anfang des Friedens ... aber weitgefehlt. Um uns toben unzählige Kriege und wir Deutschen sind in unzählige Kriege verwickelt, an unzähligen Kriegen beteiligt. So gibt es am "Tag der Befreiung" wenig zu feiern, eher mehr zu kämpfen - und zwar für Frieden. Bei diesem Kampf kann ein Buch helfen, und zwar das Buch "Geraubte Kindheit" (ISBN 978-3-938266-14-4) von Prof. Liselotte Bieback-Diel, welches Kriegskinder Frankreichs, Englands, der Sowjetunion und Deutschlands aus dem 2. Weltkrieg zu Wort kommen lässt. Dieses Buch durfte ich rezensieren, und hier möchte ich zwei Abschnitte dieses Textes wiedergeben, einen kleinen Eindruck zum Buch vermitteln. Das Buch mit seinen Berichten ist eine Anklage, klagt all die Kriegstreiber in der Vergangenheit, der Neuzeit und der Zukunft an, und das auch, obwohl keiner der Zeitzeug/innen klagt oder gar anklagt. Im ganzen Gegenteil. "...nach Deutschland wollte ich nicht. Erst als ich älter wurde, hatte ich das Bedürfnis Frieden zu schließen und bin in unsere Partnerstadt Rudersdorf gereist. Dort habe ich warmherzige und sympathische Menschen kennengelernt, die ebenso unter dem Krieg gelitten haben. ... Ich traf eine Deutsche, deren Vater - er war Kommunist - von den Nazis geköpft worden war. Wir haben beide den gleichen Preis bezahlt ..." resümiert Denise Dautigny. So entwicklet sich das Buch zu einem vehementen Aufruf für solidarisches, mitmenschliches und friedliches Zusammenleben. Wer sich durch das Buch voller nüchterner Fakten, geschichtlicher Betrachtungen, Emotionen, voller Ängste, voller Leid, und dennoch auch voller Freude und Dankbarkeit, mit Weitsicht und Ausblick und mit jeder Menge Vergebung gelesen hat, denn kämpfen wäre hier gewiss nicht das richtige Wort, der kommt auf der Seite 393 zum Ende des empfehlenswerten Buches, was mit dem Bericht von Reinhart Stoll (Dt.) schließt und seinem - wie ich finde - sehr weisen Gedanken ausklingt, den ich auch so als Abschluss stehen lassen möchte: <"Germans to the front!" das gilt leider immer noch. Jetzt dürfen die deutschen Soldaten "Verantwortung übernehmen". Das Vaterland schützen! Ist all das Kriegsleid vergessen?> Mahnende Worte ... wer die gesamte Rezension lesen möchte, der fordere sie bitte über den Kontaktbutton bei mir an! Und: wer das Buch kaufen will, der weiß, wie das geht!

Schon alles beisammen?

14.12.2014 Wer noch nette, sinnvolle, schöne oder auch verschönernde, vielleicht auch persönlich gewidmete Weihnachtsgeschenke braucht, der kann sich auf meiner Homepage umsehen und schnell noch etwas bestellen. Bücher, CDs oder Fotos/Fotoleinwände ... Gern verpacken wir die Geschenke weihnachtlich, gern signiere ich die Bücher, gern senden wir die Ware an eine von der Rechnungs- abweichende Lieferadresse, und die Fotos sind natürlich gesiegelt, so wie mit einem Echtheitszertifikat versehen. Also, einfach mal stöbern und bestellen - ich freue mich auf Ihre Bestellungen! Ich wünsche allen eine besinnliche, lichtdurchflutete und frohe Advents- und Vorweihnachtszeit!

Weihnachten steht vor der Tür ...

13.12.2014 ... es ist an uns, ob wir es hineinlassen, ich meine damit das Fest der Liebe und des Friedens ... nicht das schlichte Datum, gegen das wir uns eh nicht wehren können. Wir können uns die Begriffe "Liebe" und "Frieden" auf der Zunge zergehen lassen, fragen, ob wir die Bedeutungen der Worte noch kennen. Das scheint in einer Zeit, in denen die Kriegsfronten immer länger, in denen Kriege immer perfider geführt werden, in dem der "Kalte Krieg" vom "Eiskalten Krieg" abgelöst wurde, dringend erforderlich. Wenn jetzt in Deutschland auch wieder Flüchtlingsheime brennen, weiter Waffen in Krisengebiete geliefert werden, man ohne UN-Mandat und außerhalb von Bündnisfällen in Kriegsgebiete aussschwärmt, dann sollten alle Alarmglocken läuten. Liebe und Frieden, das fängt eben direkt im eigenen "Garten" an und nicht sonstwo!

UN ... Unglaublich Naiv ... oder ...

06.08.2014 ... wer hält hier wen zum Narren? Heute warnt die UN vor einer humanitären Katastrophe in der Ostukraine. Heute, am 06. August 2014! Irgendwann vereinten sich die Nationen zu den Vereinten Nationen. Die einzelnen Nationen geben Unsummen für sogenannte Verteidigungshaushalte aus, es werden Waffen produziert, verkauft und gekauft, es werden Menschen mit Orden behangen, die Rüstungskonzerne leiten, es werden Menschen zu Soldatinnen und Soldaten ausgebildet, es werden Feindbilder aufgebaut und gepflegt, es wird gehetzt und verteufelt, Sanktionen werden verhängt und Gegensanktionen eingeleitet, Krieg wird mediengerecht aufbereitet und verkauft ... Ich frage mich, wie viele Gelder schon in dem Krieg in der Osturkaine umgesetzt wurden? Ich frage mich, wer diese verdient hat, in welche Taschen diese Gelder gingen? Seit zirka einem halben Jahr ... solange sterben (nicht nur dort) jeden Tag Menschen. Es ergeben sich viele Fragen, ausgelöst von einer Frage: Wieso merkt die UN erst heute, dass sich in der Ukraine eine humanitäre Katastrophe anbahnt? Fängt nicht, frage ich mich, die humanitäre Katastrophe viel eher an? Für mich fängt die Katastrophe dort an, wo "Verteidigungshaushalte" beschlossen, Waffen produziert, ge- und verkauft werden ... Die Wenigen, die mit Krieg Geld verdienen, regieren uns und halten nichts von Frieden und ein bisschen mehr Liebe. Heute warnt die UN vor einer humanitären Katastrophe in der Ostukraine ...

Zweitausendfünfzehn kann kommen

29.06.2014 Es geht wieder richtig los ... und das volle Kraft voraus. Das Jahr 2015 steht vor der Tür. Gut, noch nicht ganz unmittelbar, aber es kommt näher und näher. So wird es auch für das kommende Jahr wieder einen limitierten Fotokalender geben, limitiert nicht in der Schönheit, sondern in der Auflage. Unter dem Motto "Edgars Außenseiter" wird es 111 Exemplare geben, von denen genau nur die Hälfte (jetzt bitte selbst rechnen!) in den Verkauf gehen. Den Kalender werden 13 Bilder schmücken, Bilder mit den Titeln "Drei gleiche", "Diaspora", "Du wirst gesehen" und "Menschen in Karton". Neugierig ... Wer jetzt bestellt, der bezahlt am Ende nur 15 Euro!