Die "Geraubte Kindheit" braucht Unterstützung

10.10.2017 Schon bald werde ich die  Fotoarbeiten zur Fotoserie "Edgars_Geraubte Kindheit" abschließen, werde nun nur noch einmal Oberursel und dann Lomonossow bereisen, noch einige Kriegskinder ablichten. Bisher sind elf Fotos (siehe unter Fotografiertes) entstanden, in diesem Stil geht es weiter ... um letztlich - im Sinne der Kriegskinder - für Verständigung, für Frieden, für Vergebung, für Solidarität zu werben. Vielleicht können aus dem Buch, den Fotos und dem gesammelten Material auch Projekte für Kinder und Jugendliche entstehen. Das wäre ein Traum. Ein Traum wäre auch, wenn ich für das Entwicklen der Ausstellung Förderer und Unterstützer finden würde. Die braucht es - dringend! Hoffentlich gibt es sie, die Menschen, die sich meinem Kampf mit dem Fotoapparat anschließen, diesem Flügel verleihen! Lassen Sie uns also gemeinsam auf diese Art für Frieden und ein friedvolles Zusammenleben werben! DANKE!

Eine Geschichte aus meinem Vorleseprojekt

13.09.2017

Und täglich grüßt das Murmeltier, das ist das eine ... meine Besuche auf der ITS der Universitätskinderklinik sind das andere.Wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich mich doch sofort fürs Besuchen der Kinder entscheiden. OK;, Murmeltiere kommen hier in Leipzig eher selten vor, ich glaube, nur im Zoo. 

Heute war ich bei einem kleinen, nicht einmal vierjaährigen Jugen. ein blonder Lockenkopf, der im Rehastuhl sitzt, verbunden mit den Geräten, die es eben so auf der Intensivstation gibt. Der kleine Kerl spielt mit Bauklötzern und freute sich aufs Vorlesen. Seine Mama im Übrigen auch, die gerade beim ihm weilte. Also: ich hatte wieder großes Publikum. So und so! Ich fange an es zu lieben. Die Mama, so erfuhr ich, sei sonst die Vorleserin, sie wolle heute die neue und einmalige Situation genießen, freute sich, setzte sich aufs Bett - und die Vorstellung begann. Lesen, Erzählen, mit dem Wicht spielen, Musik hören ... die Zeit verging wie im Fluge. Und ich staunte das, was vor dem kleinen Jungen lag: Bauklötzer. Was dieses Kind alles wusste und wie er sprechen konnte, wie er kombinierte und nacherzählen konnte ... ganz großes Kino. Nur als ich zur Stelle im buch mit dem "Schnitzel" kam, da stockte er kurz. Er wollte von uns Großen wissen, was das ist, hatte keinen so rechten Plan, obwohl wir es waren, die keinen Plan hatten. Der Kleine hat in seinem kurzen Leben noch keine Nahrung oral aufgenommen, nur Medikamente ... gut, wie erklärt man dann gleich noch mal "Schnitzel"?

Am Ende meines Vorleseeinsatzes gab es erstmals Applaus. Das ist ja das Brot, vielleicht sogar das Schnitzel des Künstlers. So konnte ich froh und beschwingt das Krankenhaus verlassen. Dieses Mal bleib kein Buch am Bett des patienten zurück. Auch neu ... dieses Mal hinterließ ich eines in den Händen der Mama.

Mal sehen, wann nun mein "Murmeltier" weider grüßt ... ich werde ganz bald wieder ein Kind im Krankenhaus besuchen!

Camino-Geschichten ... Von nun an ging's bergab

11.08.2017 Genug ist nicht genug ... oder so ähnlich ... könnte man meinen. In aller Kürze wird Kay Löfflers Anthologie "Camino-Geschichten" erscheinen, im Handel erhältlich sein. In dem Buch berichten sechs Autorinnen und fünf Autoren über den weltbekannten Weg, beschreiben ihr Erleben, beschreiben Teilabschnitte des Camino. Herauskommt nicht nur das Buch, sondern ein "bunter Blumenstrauß" voller facettenreicher Eindrücke. Für einen Farbtupfer im Buch sorge ich mit dem Text "Von nun an ging's bergab" ... meine Sicht auf einen Teil des Camino, den ich beschritt. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Einfach das Buch kaufen und es selber lesen. Was auch gut geht: sich vorlesen lassen! Nun denn, wenn das keine perfekte Anleitung ist, dann weiß ich auch nicht!

Blackbox fürs Leben ...

10.08.2017 ... so wird mein neues Buch heißen, das Buch voller Essays, Gedichte, Verse, angereichert mit einigen Fotografien. "Blackbox", das meint in dem Falle das Ideenbuch der Graffitikünstler. Wenn die einen Einfall haben, dann bringen sie den auf weiße Seiten zwischen zwei Pappdeckeln. So ist das auch mit der "Blackbox fürs Leben", dem Buch, was eigentlich "Schwarzbuch der toten Gefühle" heißen sollte, als solches schon angekündigt war. Nun ist der Verlagsvertrag unterschrieben, das Buch in der Endbearbeitung und es wartet der Druck ... natürlich auch die Buchpremiere. Zu der sind alle herzlich eingeladen. (Mehr unter Termine.) Und es sind alle eingeladen diese "Blackbox" zu erwerben und darüber ins Gespräch zu kommen. Wohlan ...  

Ein vorletztes Mal?

17.02.2017 Populäre Bands gehen gern mal auf Abschiedstournee, um dann doch ein Jahr später erneut auf der Bühne zu stehen und zu verkünden, dass es sich nur um ein Missverständnis gehandelt habe, bis dann die nächste Abschiedstournee angekündigt wird. In dieser Tradtiton kann ich mein möglicherweise vorletztes Buch ankündigen, das "Schwarzbuch der toten Gefühle", welches nun endlich - nach über 30 Jahren - fertig ist. Verrückt ist: im aktuellen Buch findet sich kein Text wieder, den ich vor 30 Jahren schrieb. Ein Spiegelbild des verrückten Lebens also! Im Buch wird man Essays, Gedichte, eine Septologie und letztlich Fotos finden ... es geht um den Alltag, verlorengegangene Sensibilität, verlorengegangene Gefühle und deren Wiederbelebung ... und es geht sogar auch darum, Gefühle gar nicht erst zu verlieren, sich gar rauben zu lassen. Was fürs Erste recht düster klingt, ist ein flammender Apell für mitmenschliches Zusammenleben, gewürzt an manchen Ecken mit einer kleinen Prise Humor. Das kann schon mal auf der musikalischen und bebilderten Premierenlesung erlebt und gefühlt werden. Mehr dazu unter dem Button "Termine". Na dann ...
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